INTERKULTURELLE  BERATUNGSSTELLE

 

Interkulturelle Integrationsförderung bei Einheimischen und neuen lateinamerikanischen bzw. spanischsprechenden MitbürgerInnen aller Alterstufen in Hessen.

 

 

Beratung, Orientierung und Betreuung von Integrationszielgruppen (Einheimischen und internationaler Bevölkerungsgruppen) bei persönlichen, familiären, sozialen, sprachlichen, akademischen Schwierigkeiten bevor sie sich zu Problemen oder Krisensituationen entwickeln.

 

 

Förderung der interkulturellen Integration und Kommunikation lateinamerikanischer bzw. spanischsprechender MitbürgerInnen.

 

 

Problemvorbeugung und -Lösung zu mehr Selbstbewusstsein und persönlicher Autonomie,

 

Befähigung der lateinamerikanischen bzw. spanischsprechenden MitbürgerInnen zur materiellen Selbständigkeit, gesellschaftlichen Selbstbeteiligung und demokratischen Partizipation.

 

Unsere Zielgruppen:

 

Lateinamerikanische bzw. spanischsprechende MitbürgerInnen und einheimische Bevölkerungsgruppen, Migrations-, Integrationsinteressierte und –Institutionen und –Organisationen sowie Schulen, Universitäten u.a.

 

 

Weil...

 

 

nicht nur die Frage nach der Herkunft, sondern und vor allem der persönlichen Identität und deren Zukunft beschäftigt alle alten und neuen MitbürgerInen in Deutschland.

 

Während die Diskussion im Lande über Integration eher politisch und deshalb ungewiss verläuft, will die Interkulturelle Beratungsstelle sich konkret mit der Prävention und Lösung interkultureller Schwierigkeiten bzw. Problemen, die im Integrationsprozess entstehen, beschäftigen.

 

Nicht nur die materiellen Schwierigkeiten und Probleme sind relevant im Integrationsprozess, sondern auch die persönliche, soziale, sprachliche, rechtliche, akademische, berufliche Entwicklung sowohl der internationalen als auch der einheimischen Bevölkerung. Wir wollen ein gleichberechtigtes Leben und eine interkulturelle Verständigung fördern. Unsere Arbeit basiert auf einer persönlichen psychologischen und pädagogischen, orientierenden und beratenden Begleitung und nicht auf politischer, religiöser oder ideologischer Interesse. Dies erfordert eine transdisziplinäre Perspektive, nämlich den Menschen als Subjekt, als Zentrum aller gesellschaftlichen, kulturellen, ökonomischen, ökologischen und politischen Verhältnisse wahrzunehmen.

 

 

 

Nun dies ist kein Zauberwort zur Lösung aller Integrationsprobleme, sondern ein übergreifendes Konzept des Menschen als aktives Mitglied einer demokratischen Gesellschaft.

 

Unsere Arbeit richten wir nach diesem Konzept und konzentriert sich auf die Prävention, nämlich einerseits auf die Früherkennung von Schwierigkeiten und Problemen unterschiedlicher Natur: Persönlichkeit (Identität, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Orientierung), Kognition (Lernen, Studieren), Emotion (Heimweh, Vorurteile), Adaptation (Sprache, Interkulturalität), Finanzen, interkulturelle Kommunikation, Beruf u.a. Andererseits beraten wir bei persönlichen psychologischen und pädagogischen Problemen sowie bei der Gestaltung von persönlichen Plänen (je nach Schwierigkeit, Problem, Situation oder Bedarf wie z.B. Berufsorientierung)

 

 

Ausgangslage

 

Im Integrationsdiskurs wird i.d.R. an AusländerInnen (internationale Bevölkerung)  gedacht, die aber keine homogene Bevölkerung ausmachen. Wir, die Interkulturelle Beratungsstelle, denken, dass in diesem Prozess, welchen wir als interkulturell wahrnehmen, auch die Einheimischen einbezogen werden sollen, insbesondere diejenigen, die mit den internationalen Bevölkerungsgruppen im Integrationsprozess beruflich zu tun haben. Denn Integration betrifft alle, die ein friedliches, partizipatorisches und gleichberechtigtes Zusammenleben haben wollen und deshalb eine aus Chancengleichheit, kultureller Vielfältigkeit und demokratischer Partizipation basierte Erziehung,  Bildung und Kommunikation bestreben. Somit können persönliche, familiäre, soziale, interkulturelle, Bildungsprobleme und Krisensituationen wahrgenommen werden, insbesondere bevor sie sich vertiefen oder überhaupt entstehen.

 

Internationale Bevölkerungsgruppen sind nicht nur mit dem Erlernen der deutschen Sprache konfrontiert, sondern auch mit einer anderen Denkweise sowie mit dem Kennen lernen von vielen komplizierten behördlichen Prozeduren, die für sie auch ganz neu sind. Aber inwieweit sind Einheimischen dafür interessiert, die neuen MitbürgerInnen zu verstehen?

 

Unsere Beratungsstelle konzentriert sich auf die lateinamerikanische bzw. spanischsprechende Bevölkerungsgruppen und will durch unterschiedlichen Methoden, Didaktiken und Strategien, professionelle Beratung, Betreuung, Planung und Durchführung kultureller, sozialer, sportlicher und ähnlicher Aktivitäten Probleme und Krisensituationen vorbeugen bzw. versuchen sie zu lösen und damit ihr Beitrag zur nachhaltigen interkulturellen Integration zugunsten einer Gesellschaft demokratischer Werte durch einen bereichenden Austausches zwischen „alten“ und „neuen“ BürgerInnen leisten.

 

Kontaktieren Sie uns: lamerikagruppe@gmail.com